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Intersport International rutscht knapp unter die zehn Milliarden Euro

  • 26.01.2012
  • Handel
  • sport+mode-Redaktion

(Ast) Um zwei Prozent sind die Erlöse der IIC-Intersport International Corp im vergangenen Jahr geschrumpft. Die überwiegend in Europa und Kanada tätige Gruppe verbuchte somit Erlöse von rund 9,9 Milliarden Euro im Jahr 2011.

Für das laufende Jahr ist die Händlervereinigung allerdings wieder optimistisch. Der Einzelhandelsumsatz werde wieder auf über zehn Milliarden Euro steigen, kündigt Franz Julen, CEO der IIC, an. Seinen Optimismus begründet Julen damit, dass die Gruppenerlöse in den zurückliegenden vier Jahren durchschnittlich um jeweils vier Prozent gewachsen seien.

Optimistisch für 2012

Hilfreich zum Erreichen des Wachstumsziels 2012 seien neue Lizenzverträge in der Region Asien/Pazifik, die bereits vorbereitet seien. Dieser Raum besitze bei der internationalen Ausdehnung der Gruppe oberste Priorität. Aber auch die Expansion in Russland, der Türkei oder im Mittleren Osten entwickelt sich laut Julen positiv.

Klaus Jost, IIC-Verwaltungsrats-Präsident und Vorstand Intersport Deutschland, setzt darüber hinaus auf internationale Marketingaktivitäten, Produktprogramme mit Top-Marken und Sponsoring-Programme, wie die Partnerschaft mit Fifa, Uefa und IHF. Besonders zuversichtlich sieht er der Fußball-EM und den Olympischen Spielen entgegen.

Wintersport weiter forcieren

Die Kategorie Wintersport sei ein Hauptsegment im Intersport-Angebotsportfolio. Laut Jost gehört das Sortiment traditionell zur DNA der Verbundgruppe. Auch nach den schwierigen Wetterbedingungen 2011 würden die Artikel nicht vernachlässigt. Im Gegenteil soll der Marktanteil weiter ausgebaut werden. Hierzu investiere die Gruppe etwa in Produktprogramme, Schulungen und Events.

Noch stärker abgrenzen

Mit verstärkten Anstrengungen auf der Fläche und exklusiven Angeboten mit strategischen Markenpartnern will sich die Intersport-Gruppe künftig noch stärker von Konkurrenten wie Decathlon abgrenzen. Dazu sollen auch Vertikalisierungseffekte und optimierte interne Prozesse ihren Anteil leisten. Trotzdem hat laut Jost die Marktnähe und -kenntnis der Händler sowie bedingungslose Kundenorientierung die höchste Priorität in der Gruppe.

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