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Herbe Kritik an Woolworth-Kampagne

  • 25.08.2009
  • Handel
  • sport+mode-Redaktion

(jn) Die Sportartikelhersteller reagieren einstimmig mit Ablehnung auf die Sportartikel-Verkaufsoffensive der Kaufhauskette Woolworth.

Die Sportartikelhersteller reagieren einstimmig mit Ablehnung auf die Sportartikel-Verkaufsoffensive der Kaufhauskette Woolworth.

In den vergangenen Tagen kritisierten die Sportartikelunternehmen die Kampagne „Jump and Run“ scharf. Als erster distanzierte sich Matthias Bäumer, Geschäftsführer Puma Deutschland, von den Plänen des Discounters: „Die Puma AG wird entgegen aktueller Pressemeldungen nicht als Lieferant für das Sportsortiment von DWW Woolworth Deutschland GmbH & Co. KG zur Verfügung stehen. Wir unterhalten keine Geschäftsbeziehung zu Woolworth und auch nicht zu der genannten Firma Sport-Concept GmbH, die den Einkauf und die Warensteuerung übernehmen soll.“

Nike-Unternehmenssprecher Olaf Markhoff äußerte sich ebenfalls kritisch: „Mit im Angebot befinden sich auch verschiedene Artikel der Firma Nike. Hierzu möchten wir klar feststellen, dass die Firma Woolworth und die Firma Sport Concept GmbH keinesfalls zu den autorisierten Händlern von Nike gehören. Ferner ist Nike nicht im Vorfeld über diese Initiative von Woolworth informiert worden, noch wurde diese von Nike freigegeben.“

Und Adidas-Sprecher Oliver Brüggen ließ wissen: „Die Firma DWW Woolworth Deutschland GmbH & Co. KG wird nicht von uns beliefert. Auch die in den Medien für die Warensteuerung als verantwortlich bezeichnete Sport Concept GmbH in Oberhausen ist kein Kunde von uns. Woher die Ware stammt, ist ungeklärt. Wir sind in keiner Weise an diesem Geschäftsmodell direkt beteiligt. Nur in Zusammenarbeit mit dem autorisierten Fachhandel können wir sicherstellen, dass unsere Produkte in einem für unsere Marken angemessenen Umfeld von hinreichender Qualität – hinsichtlich Beratung und Präsentation – vertrieben werden. Gerade eine angemessene Beratung ist für Sportartikel essentiell, da die Produkte zum Teil für sehr spezielle Anforderungen entwickelt wurden und ein nicht zweckentsprechender Einsatz Risiken birgt.“

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