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Intersport: Wintersaison trotz schwachem Januar weiter im Plus

  • 21.02.2011
  • Handel
  • sport+mode-Redaktion

(Ast) Erfreulich fiel der Jahresbeginn für die Mitglieder der Intersport nicht aus. Im Januar mussten die Händler ein Minus von 19 Prozent verkraften. Trotzdem gibt es keinen Grund zur Depression. Die Saisonumsätze nach fünf Monaten (September bis Januar) liegen immer noch um neun Prozent über dem Vergleichszeitraum der Vorsaison.

Stark hat der Winter begonnen, bärenstark. Aber im Januar gönnte er sich erst einmal eine Verschnaufpause. Mild und nass präsentierte sich das Wetter, alles andere als winterlich. Dementsprechend ungewöhnlich für einen Januar fällt der gefragteste Artikel aus. Laufschuhe waren quer über die Sortimente der Renner des vergangenen Monats. Bei Textilien bereiteten Sporthosen, Trainingsanzüge und Badekleidung den Intersportlern im Januar Freude. Bei Schuhen waren Fitness- und Fußballschuhe gefragt. Sporttaschen und Fitnessgroßgeräte rangierten bei Hartware an der Spitze.

Winterhartware blieb stehen

Großer Verlierer des Schmuddelwetters im Januar war die Winterwaren. Wurden Alpinski den Händlern im Dezember noch aus den Händen gerissen, stießen sie im Januar kaum auf Interesse. Auch Skihelme zählten zu den Hartwareprodukten, die nur wenig gefragt waren.

Bei Textilien fand klassische Winterbekleidung nur wenig Liebhaber. Auch Sweats und Fleece gingen nur selten über die Ladentheke. Selbst der Dauerbrenner Outdoor zündete im vergangenen Monat nicht. Trekkingschuhe zählten etwa zu den Verlierern. Nach Sortimenten betrachtet, behaupteten sich Schuhe noch am besten. Die Erlöse im Januar 2011 waren pari zum Vorjahresmonat. Textilien hingegen büßten im Jahresvergleich 20 Prozent ein, Hartwaren verloren sogar 26 Prozent.

Alles ist relativ

Trotzdem müssen die Intersportler kein Trübsal blasen. Ein näherer Blick auf die Zahlen zeigt, auf welch hohem Niveau die Winterumsätze sich trotzdem noch bewegen. Im Januar 2009 hatte das Wachstum beeindruckende 26 Prozent betragen. Im Januar 2010 kamen noch einmal acht Prozent zu diesen Erlösen hinzu. Und die Umsätze von September 2010 bis Januar 2011 liegen im Schnitt immer noch um neun Prozent über dem Vergleichszeitraum. Bereits von September 2008 bis Januar 2009 waren die Umsätze der Intersportler um sieben Prozent gestiegen.

Regional einheitliches Wachstum

Das Wachstum in der laufenden Wintersaison fällt bei den Intersportlern regional relativ einheitlich aus. Die Händler im Westen liegen von September 2010 bis Januar 2011 mit sechs Prozent im Plus. Ihre Kollegen im Norden können sich über einen Umsatzzuwachs von acht Prozent freuen. Die Intersportler in der Region Süd/Mitte/Ost verbuchten in der Wintersaison bislang ein Plus von neun Prozent. Das höchste Erlöswachstum von zwölf Prozent haben allerdings bislang die Händler im Südwesten erwirtschaftet.

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