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Intersport: Winterware im Oktober noch nicht gefragt

  • 20.11.2012
  • Handel
  • sport+mode-Redaktion

(Ast) Wintersport kam den Sportlern im Oktober noch nicht in den Sinn. Schuld daran war das spätsommerliche Wetter. Erst zum Ende des Monats rief ein Kälteeinbruch den Kunden ins Gedächtnis, dass der Winter naht. Das Wintersortiment war deswegen bei den Intersportlern noch nicht gefragt. Ein Minus von sieben Prozent kam unterm Strich im Oktober heraus.

Für Impulse sorgte hingegen das Outdoorsortiment. Wanderschuhe waren der Renner des Oktobers. Auch lange Wanderhosen und Urban Outdoor-Textilien erfreuten sich starker Nachfrage. Einzig Outdoorjacken trübten das positive Bild, sie zählten zu den Verlierern im Sortiment der Intersportler. Running, der Dauerbrenner unter den Sportthemen, generierte auch im vergangenen Monat erfreuliche Umsätze. Laufschuhe und -bekleidung ragten in den Sortimenten heraus. Aber auch an unspektakulären Artikeln wie Sporttaschen, Sweatshirts und langen Sporthosen hatten die Intersportler im Oktober viel Freude. Zudem stand Fußball auf der Agenda der Sportler; sie fragten Schuhe stark nach.

Kalenderjahr kumuliert im Plus

Auf der Verliererseite stand im Oktober bei den Mitgliedern der Heilbronner Verbundgruppe die Winterware. Winterhartware und -jacken stießen bei den Kunden nur auf verhaltene Resonanz, dem sommerlichen Wetter geschuldet. Eine Marketingaktion belebte die Geschäfte der Intersportler jedoch deutlich. In der Z-Flyer-Streuwoche ab 10. Oktober verzeichneten die Intersportler ein Plus von 13 Prozent im Jahresvergleich. Die restlichen Wochen des Monats waren hingegen im Minus. Unter dem Strich lagen die Erlöse der Händler im Oktober um sieben Prozent unter dem Vorjahresniveau. Allerdings waren die Vorgaben hoch, seit 2008 waren die Umsätze der Intersportler in diesem Monat gewachsen, teilweise prozentual zweistellig. Aufgelaufen hat das Jahr den Händlern immer noch einen Zuwachs von vier Prozent beschert. Von Januar bis Oktober 2011 hatten die Intersportler noch ein kumuliertes Minus von drei Prozent hinnehmen müssen.

Schuhe fast pari

Unter den Sortimenten behaupteten sich Sportschuhe im vergangenen Monat am besten. Mit dieser Produktkategorie mussten die Intersportler nur ein marginales Minus von einem Prozent hinnehmen. Die Einbußen bei Textilien und Hartware fielen deutlich höher aus. Hier war ein Rückgang von neun beziehungsweise zehn Prozent zu verkraften.

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