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Intersport: Outdoor und Running sorgen für Mai-Plus

  • 18.06.2013
  • Handel
  • sport+mode-Redaktion

(Ast) Von wegen Wonnemonat – der vergangene Mai war schaurig kalt und verregnet. Trotz des deprimierenden Wetters konnten sich die Intersportler über ein Monatsplus von fünf Prozent freuen.

Der Mai 2012 war noch warm und trocken ausgefallen. Der Vorjahresmonat hatte den Mitgliedern der Heilbronner Verbundgruppe einen Erlöszuwachs von drei Prozent beschert. Im Mai 2013 sorgten die Segmente Outdoor und Running für einen weiteren Umsatzanstieg. Ausgerechnet Outdoorjacken waren der Renner des Monats Mai im Textilsortiment. Das Segment, das seit einiger Zeit für Sorgenfalten auf der Stirn des Sporthändlers gesorgt hatte. Von Marktsättigung war die Rede, von mangelnden Anreizen, neue Jacken zu kaufen.

Der zweite Wachstumstreiber zaubert hingegen seit längerem ein Lächeln in die Gesichter. Running war auch im vergangenen Monat ein Garant für Wachstum. Laufschuhe, und insbesondere der Nike Free, rangierten auf Platz 1 des Sortiments Hartware/Sportschuhe. Einzig Wanderschuhe konnten hier noch mithalten.

Badebekleidung leidet

Kein Wunder, welche Artikel sich am Ende der Rangliste im gruseligen Mai finden. Lust auf Schwimmen oder Tennis spielen, bekamen die Sportler bei bitterkaltem Dauerregen nicht. Deswegen waren Tennis-Schläger und Badebekleidung die Verlierer des Monats Mai. Gefragt waren hingegen aufgrund des Wetters Regenjacken und Fleece-Bekleidung. Die Outdoorer griffen nicht nur zu Jacken, sondern fragten auch Rucksäcke sowie Wanderhosen und -westen rege nach. Auch auf den ersten Blick unspektakuläre Artikel bescherten attraktive Umsätze: Lange Sporthosen oder Kinder- und Walkingschuhe stießen auf großes Interesse.

Sportschuhe deutlich vorn

Ein eindeutiges Bild zeigt sich bei den Sortimenten der Intersportler. Sportschuhe standen im Mai mit einem Erlösplus von 15 Prozent unangefochten an der Spitze. Mit Textil konnten die Händler noch einen Umsatzzuwachs von drei Prozent erwirtschaften. Hartwaren hingegen büßten im Jahresvergleich zwei Prozent ein. Unter dem Strich sorgte die Saison Frühjahr/Sommer von März bis Mai für einen Erlösanstieg von drei Prozent bei den Händlern.

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