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Heike und Udo Matenaar

Intersport Matenaar wird ein Vierteljahrhundert alt

Intersport Matenaar aus dem niedersächsischen Nordhorn hat dieser Tage reichlich Grund zu feiern: Das Sporthaus feiert sein 25-jähriges Bestehen.

1990 übernahm Udo Matenaar, der die Geschäfte des Sporthauses zusammen mit seiner Frau Heike führt, das Fachgeschäft „Jagd und Sport“ in der Neuenhauser Straße, daraus entstand das Sporthaus Matenaar. Zunächst war der Fachhändler Mitglied im Sportring-Verbund, seit 1994 ist er Mitglied der Intersport. In den Jahren darauf wurde der Standort mehrfach umgebaut und erweitert. Zuletzt vor sieben Jahren von 600 Quadratmetern auf 1.300 Quadratmeter. „Wir haben damals das Geschäft ganz neu aufgestellt, haben für mehr Atmosphäre gesorgt und besondere Erlebniswelten geschaffen“, sagt Matenaar.  

35 Mitarbeiter sind heute für Intersport Matenaar tätig. Der Vollsortimenter scheint – in einer Zeit, in der der stationäre Fachhandel mit der Konkurrenz aus dem Internet ringt – wirtschaftlich gut dazustehen: Fünfmal in Folge wurde in den vergangenen Jahren der Sporthändler von der Intersport zum Erfa-Sieger gekürt, berichtet Udo Matenaar. In der Erfa-Liga messen sich die einzelnen Intersport-Mitglieder nach verschiedenen Kriterien miteinander. Bei der Beurteilung spielen neben betriebswirtschaftliche Faktoren auch das Marketing, das Sortiment sowie die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter eine Rolle.  

Erfolg dank qualifizierter Mitarbeiter

Das Erfolgsrezept des Betriebes seien vor allem die engagierten und kompetenten Mitarbeiter – regelmäßig stünden interne und externe Weiterqualifizierungen auf dem Programm, so Matenaar. Außerdem erneuere man alle zwei bis drei Jahre die Erlebniswelten am PoS, was bei den Kunden für den berühmten Aha-Effekt sorge.  

Auch wenn sich Intersport Matenaar scheinbar großer Beliebtheit in der Region um Nordhorn erfreut – das Einzugsgebiet umfasst laut Matenaar um die 180.000 Einwohner, manche Kunden würden mehr als 50 Kilometer anfahren, um bei ihnen einzukaufen – sei das Geschäft mit Sportartikeln heute kein ganz einfaches mehr. „Der Kunde fordert heute viel mehr von uns, als das noch in unserer Anfangszeit der Fall war. Er ist deutlich anspruchsvoller geworden, guter Service, Sortiment und Beratung werden als Selbstverständlichkeit angesehen. Heute müssen wir uns fast bedanken, wenn ein Kunden noch in einem stationären Geschäft einkauft“, befindet Matenaar nachdenklich.  

Das Jubiläum werden die Matenaars groß begehen: Bis zum Herbst sind drei Aktionsschwerpunkte geplant, unter anderem mit Rabattaktionen für die Kunden. Für die Nachfolge in ein paar Jahren haben Udo und Heike Matenaar auch schon gesorgt: Ihr Sohn, der derzeit BWL in Hamburg studiert, habe schon signalisiert, dass er das Geschäft eines Tages übernehmen möchte, erzählt Udo Matenaar.    

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