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Intersport: Outdoor legt um drei Prozent zu

  • 16.07.2013
  • Handel
  • sport+mode-Redaktion

(Ast) Später Winter, Eiszeit an Ostern, Hochwasser im Juni: Das Wetter hat es laut Intersportvorstand im ersten Halbjahr 2013 nicht immer gut mit dem deutschen Sportfachhandel gemeint.

Die Vorstände Klaus Jost und Kim Roether haben auf der Pressekonferenz zur 20. OutDoor-Messe in Friedrichshafen eine Zwischenbilanz für das erste Halbjahr 2013 gezogen.

Positiv hätten sich vor allem die Segmente Outdoor mit einem Zuwachs von drei Prozent und Running mit einem Anstieg von zwölf Prozent entwickelt. Die Gesamterlöse der Intersportler liegen allerdings aufgelaufen bis Ende Juni drei Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.

Großereignis fehlt

„Insbesondere der fehlende Sondereffekt der Fußball-EM 2012 und das unbeständige Wetter im ersten Halbjahr verhinderten aktuell ein besseres Ergebnis. Gerade die EURO führte im vergangenen Jahr zu einer deutlichen Steigerung im Bereich Fußball und Vereinssport. Diese hohe Vorlage war wie erwartet nicht zu kompensieren“, erklärte Klaus Jost. Unter dem Strich büßte das Segment Fußball/Teamsport bei den Intersportlern in den ersten sechs Monaten 18 Prozent ein. Trotzdem kalkuliert der Intersport-Vorstand für das laufende Jahr am Ende mit stabilen Umsätzen.

Gepunktet hätten bislang vor allem die Segmente Outdoor und Running. Begünstigt durch das wechselhafte Wetter sei die Nachfrage nach funktionalen Textilien und Schuhen groß gewesen. Die Warengruppen Regenbekleidung, Multifunktionsschuhe und Rücksäcke verhalfen dem Outdoorsortiment zu einem Umsatzplus von drei Prozent gegenüber 2012. Klaus Jost betonte: „Es ist kein Geheimnis, dass wir in Europa mittlerweile einen stabilen, aber gesättigten Markt haben. Umso mehr freuen wir uns über die positive Entwicklung der Outdoorumsätze.“ Gleichzeitig bestätige die positive Umsatzentwicklung im Runningsortiment den weltweiten Trend zum Laufen. Im Vergleich zum Vorjahr legte er in der Intersport-Gruppe um zwölf Prozent zu.

Walking und Nordic Walking hingegen bereitete den Intersportlern wenig Freude. Ein Umsatzminus von dreizehn Prozent stand im ersten Halbjahr zu Buche. Auch das zusammengefasste Segment Bike/Funwheel verlor 16 Prozent. Racketsport sorgte für einen Rückgang von elf Prozent. Allerdings bewegt sich die Frühjahr/Sommer-Saison 2013 umsatzseitig auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

30 Jahre McKinley

Seit 1984 führt der Verband mit McKinley eine eigene Outdoormarke. Im kommenden Jahr feiere diese Marke ihr 30-jähriges Jubiläum. Als Namensgeber der Marke fungiert der Mount McKinley, der höchste Berg Nordamerikas.

Pünktlich zum Jubiläum erweitere der Verband das Produktspektrum von McKinley um die neue Red-Kollektion. Die neue Linie soll im Premiumsegment positioniert sein und sich an Alpinisten richten.

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