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Globetrotter-Chef Bartmann sagt Marktbereinigung voraus

  • 16.04.2012
  • Handel
  • sport+mode-Redaktion

(Ast) Andreas Bartmann, Geschäftsführer des Outdoorfilialisten Globetrotter, rechnet künftig mit einem Verdrängungswettbewerb in der Branche. „Viele der großen Outdoormarken planen in den kommenden fünf Jahren mit einem Wachstum von mindestens 50 Prozent – das geht faktisch gar nicht“, sagte er der „Financial Times Deutschland" (FTD).

Die vergangenen Wachstumsraten im Outdoorsegment seien künftig nicht mehr erreichbar. Dies mündet laut Bartmann bei einem gleichzeitig steigenden Angebot in eine Marktbereinigung. „Es verdienen immer weniger Unternehmen richtig Geld: Die Zahl der Spieler nimmt damit zwangsläufig ab", prognostizierte der Globetrotter-Chef in der „FTD“. Außerdem sei die Konkurrenz im Onlinehandel deutlich härter geworden. „Wir konkurrieren heute mit Händlern, die kein Geld verdienen müssen, sondern nur auf Marktanteile aus sind“, sagte Bartmann. „All das wird in den kommenden Jahren zu einem Sterben an Händlern und Marken führen.“ Auch großen Unternehmen werde das nachlassende Wachstum zusetzen. Bartmann: „Es gibt Unternehmen, die unter extremem finanziellen Druck stehen. Jack Wolfskin etwa ist zu hohem Wachstum verdammt, damit die Eigner die Zinsen des hohen Kaufpreises bedienen können.“

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