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Warmer Februar erschwert Wintersportgeschäft der Intersportler

  • 16.03.2011
  • Handel
  • sport+mode-Redaktion

(Ast) Ein Wintermonat war der vergangene Februar nur nominell. In der Realität war eher Frühling angesagt, das Wetter animierte nicht zum Skilaufen. Dementsprechend schwach war die Nachfrage bei Wintersportartikeln in den Intersport-Geschäften.

Im Februar lagen die Erlöse der Intersportler deswegen zehn Prozent unter dem hohen Vorjahresniveau. Trotzdem ist die Wintersaison 2010/11 (September bis Februar) bei den Mitgliedern immer noch im Plus. Das spricht für sich: Renner des Monats Februar bei den Intersportlern waren Lauf- und Fußballschuhe. Auf der Schattenseite im vergangenen Monat stand hingegen das vollständige Wintersportsegment. Dem zu warmen Wetter geschuldet, interessierten sich die Sportler im Februar kaum für Ski oder Wintersportbekleidung. Gefragt bei Hartware waren hingegen Fitnessgroßgeräte und Sporttaschen. Indoor- und Fitnessschuhe stießen ebenfalls auf großes Interesse bei den Sportlern. Auch bei den Textilien waren die Läufer auf Einkaufstour. Runningbekleidung ging häufig über die Ladentheke der Intersportler.

Schuhe mit Zuwächsen, Textilien und Hartware verlieren

Die Klassiker T-Shirts und Sporthosen erfreuten sich ebenfalls hoher Nachfrage. Die Outdoorer legten bei ihrer Ausrüstung nach: Wanderhosen verkauften sich im vergangenen Februar gut. Bei den Sortimenten waren Schuhe der einzige Gewinner. Ein Plus von 22 Prozent im Jahresvergleich steht hier zu Buche. Textilien hingegen büßten zehn Prozent der Erlöse ein, Hartware gab 24 Prozent ab.

Wintersaison immer noch im Plus

So bitter das Minus im Februar ist: Unter dem Strich ist die Wintersaison für die Intersport-Mitglieder positiv verlaufen. Kumuliert betrachtet konnten die Händler von September 2010 bis Februar 2011 einen Erlöszuwachs von sechs Prozent im Vergleich zur Vorsaison erwirtschaften. Damit ist das Umsatzvolumen der Wintersaison außerdem zum vierten Mal in Folge gewachsen. Der Herbst/Winter 2007/08 hatte einen Erlösanstieg von sechs Prozent gebracht, in der folgenden Saison betrug das Wachstum gar elf Prozent. In der Wintersaison 2009/10 stiegen die Umsätze der Intersportler noch einmal um acht Prozent.

Regionen Südwest und Nord an der Spitze

Intersportler in allen Gebieten Deutschlands können sich über ein Plus in der Wintersaison freuen. Allerdings fällt das Wachstum je nach Region unterschiedlich aus. Am stärksten haben die Händler im Südwesten und Norden Deutschlands gewonnen. Hier beträgt der Zuwachs von September 2010 bis Februar 2011 neun Prozent. In der Mitte legten die Erlöse der Intersportler um sieben Prozent zu. Die Mitglieder im Süden und Westen erwirtschafteten in der laufenden Wintersaison fünf Prozent höhere Umsätze. Im Osten betrug der Anstieg zwei Prozent.

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