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Runners Point verzeichnet Wachstum und expandiert weiter

  • 15.01.2013
  • Handel
  • sport+mode-Redaktion

(jn) Die Runners Point Group hat das Geschäftsjahr 2012 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen: Ein Gesamtumsatz von rund 197 Millionen Euro steht zu Buche.

Diesen erwirtschaftete das Recklinghausener Unternehmen mit den Formaten Runners Point, Run2 by Runners Point, Runners Point-Franchise, Sidestep und dem E-Commerce-Vertrieb über die Tredex GmbH. Das entspricht einem Zuwachs von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf vergleichbarer Fläche des eigenen stationären Handels habe Runners Point ein Plus von 8,9 Prozent verzeichnet. Einen besonderen Anteil an diesem Erfolg hatte nach Unternehmensangaben die Tredex GmbH, an der Runners Point mit 75 Prozent beteiligt ist. Der Onlinevermarkter konnte seinen Umsatz in 2012 um 63 Prozent auf rund 21,9 Millionen Euro steigern.

Expansion 2013 fortsetzen

Im stationären Handel habe die Division Sidestep die beste Entwicklung gezeigt. Das Storekonzept verbuchte einen Gesamtzuwachs von 29,8 Prozent, beziehungsweise von 13,1 Prozent auf vergleichbarer Fläche.

Auch die Bilanz zum Franchisegeschäft von Runners Point fällt zufriedenstellend aus. Zu Jahresende 2012 wuchs das Filialnetz auf 208 Standorte. Zudem stelle „die erfolgreiche Partnerschaft mit dem Schweizer Masterfranchisenehmer, der Futura Sports AG,“ einen weiteren Meilenstein in der Firmengeschichte dar.

Runners Point hat das Ziel, seine Expansion in diesem Jahr mit rund 30 geplanten neuen Standorten voranzutreiben. Im April soll das neue Shopkonzept „Runners Point World of Running“ starten. Die erste Filiale eröffnet in der Dortmunder Thier-Galerie, kündigt der Running-Filialist an. Auf zirka 500 Quadratmetern Verkaufsfläche werde “hier eine einzigartige Running- und Erlebniswelt für Läufer geschaffen“.

Multichannelkonzept ausbauen

Ein weiteres Projekt für 2013 ist der Ausbau des Multichannelangebots. In 2012 stattete Runners Point alle in Eigenregie betriebenen Filialen mit Informationsmonitoren im Eingangs- und Kassenbereich aus. Jetzt soll die Multichanneloffensive in eine weitere Runde gehen: „In ausgesuchten Testfilialen können Kunden bereits heute an leicht bedienbaren Touchscreenterminals auf das gesamte On- und Offline-Warenangebot des Unternehmens zugreifen“, erklärt das Unternehmen. Kunden könnten damit auch Produkte in die Filiale oder nach Hause bestellen, die vor Ort nicht vorhanden sind – ohne Aufpreis. Auf diese Weise verknüpfe Runners Point das stationäre Geschäft noch enger mit dem Webshop. „Dadurch stehen unseren Kunden in der Filiale statt der durchschnittlich etwa 500 Artikel dann über 3.000 zur Auswahl“, beschreibt Otto Hurler, Geschäftsführer von Runners Point. Die flächendeckende Aufrüstung der Stores sei im ersten Halbjahr 2013 geplant.

Wachstum mit Investor

Zudem steht die Entscheidung darüber an, wer Runners Point als neuer Investor bei den geplanten Unternehmungen zur Seite stehen wird. Ein Ergebnis ist derzeit noch nicht absehbar; die Verkaufsgespräche mit den Interessenten laufen noch, teilt die Firma mit. Der Zusammenarbeit mit einem neuen Investor sehe das Unternehmen sehr positiv entgegen: „Der Markt für Running und sportliche Freizeitschuhe wird laut aktueller Studien auch in naher Zukunft dynamisch wachsen. Runners Point ist gut gerüstet, um an diesem Wachstum angemessen zu partizipieren. Ein neuer starker Investor wird uns bei den dafür notwendigen und sinnvollen Investitionen bei Service und Qualitätsausrichtung aber auch bei der dynamischen Expansion und Internationalisierung maßgeblich unterstützen“, sagt Harald Wittig, neben Hurler Geschäftsführer von Runners Point.

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