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Intersport: neuer Claim, neuer Ladenbau, neues Sortiment

  • 14.10.2009
  • Handel
  • sport+mode-Redaktion

(Ast) Die Intersport will ihre Marktposition weiter ausbauen. Deswegen wird die Verbundgruppe laut eigenen Angaben Markenauftritt, Ladenbau und Sortimentspolitik optimieren.

Die Intersport will ihre Marktposition weiter ausbauen. Deswegen wird die Verbundgruppe laut eigenen Angaben Markenauftritt, Ladenbau und Sortimentspolitik optimieren.

Mit diesen Maßnahmen will Intersport auch auf sich ändernde Rahmenbedingungen wie Wettbewerbsdruck, Marktkonzentrierung und Wertewandel in der Gesellschaft reagieren.

Die Bedürfnisse der Kunden hätten sich verändert. Sport bedeute heute für viele Menschen Gesundheit und persönliches Wohlbefinden. Der künftige Intersport-Claim „Sport to the People“ bringe diesen Anspruch zum Ausdruck. Das neue Markenkonzept solle gewährleisten, dass weltweit alle Kunden diese Positionierung noch besser wahrnehmen.

Diese Markenpositionierung wird sich laut Intersport auch in den Fachgeschäften der Mitglieder widerspiegeln. Deswegen sei ein neues Ladenbaukonzept erarbeitet worden Die Sportartikel, von Hartware über Textil und Schuhe, werden zusammengefasst in verschiedenen Erlebnisbereichen präsentiert. Optisch würden sich bestimmte Elemente künftig in allen Intersport-Geschäften wieder finden.

Auch das Sortiment in den Eigenmarken wird angepasst. Von bisher 11 Eigenmarken wird sich Intersport künftig auf 6 Eigenmarken konzentrieren: Energetics, Etirel, Firefly, McKinley, Pro Touch und Tecnopro. Jede dieser Eigenmarken werde Hartwaren, Textil und Schuhe anbieten. Hinzu kämen noch die Eigenmarken Nakamura für das Fahrrad- und Dynatour für das Golfsegment. Diese beiden Eigenmarken werden jedoch nicht nicht in allen nationalen Länderorganisationen angeboten.

„Die Kunden werden von dieser Konzentration in Produktentwicklung und Marketing mit noch mehr Qualitätsprodukten zu einem außergewöhnlichen Preis-/Leistungsverhältnis profitieren. Auf Grund höherer Mengen lässt sich für die Händler die Preisgestaltung verbessern“, begründet Intersport Deutschland Vorstand und IIC-AR-Chairman Klaus Jost diesen Schritt. Innerhalb jeder Eigenmarke werde es Einstiegsprodukte und ein mittleres Preissegment geben, das auch innovative und funktionelle Produkte zum Imageaufbau enthalte.

Die Umsetzung des Konzepts stelle angesichts von 5.200 Standorten in 37 Ländern für die Gruppe sowohl einen Meilenstein als auch eine große Herausforderung dar. Jost und IIC-CEO Franz Julen betonen, dass mit diesen strategisch entscheidenden Schritten die Intersport ihre Position als Nummer 1 im weltweiten Sportfachhandel stärken und ausbauen werde.

Die ersten konkreten Schritte dazu habe die IIC mit einer vierwöchigen Roadshow in alle Intersport-Länder gesetzt. Jeder nationalen Organisation wurden laut Intersport die strategischen Anpassungen präsentiert und deren Umsetzung besprochen und verabschiedet. Ab 2010 werden die Länderorganisationen mit der Umsetzung beginnen.

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