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Intersport: leichtes Plus im zu warmen Dezember

  • 14.01.2013
  • Handel
  • sport+mode-Redaktion

(Ast) Der Monatszuwachs ist gegen Ende abgeschmolzen: Unter dem Strich konnten die Intersport-Händler im vergangenen Dezember einen Umsatzzuwachs von einem Prozent erwirtschaften. Nach starkem Beginn bei Winterwetter bremste ein drastischer Temperaturanstieg die Händler aus.

Der Dezember 2012 begann wie ein Wintermärchen. Schneefälle und Kälte trieben die Kunden in die Sportgeschäfte und sorgten für deutliche Erlössteigerungen auf Wochenbasis. Der Wetterumschwung brachte auch die Wende in den Läden der Intersportler. Fast frühlingshafte Temperaturen ließen das Interesse der Kunden an Wintersportarten erlahmen. Außerdem lagen die Feiertage aus Sicht des Handels ungünstig. Der Dezember 2012 hatte zwei Verkaufstage weniger als der Vorjahresmonat. Summa sumarum lagen die Umsätze der Händler mit einem Prozent Plus leicht über dem Niveau des Dezembers 2011. Damit sind die Traumerlöse des Dezembers 2010 außer Sichtweite, die 28 Prozent höher waren als im Dezember 2011.

Skiausrüstung begehrt

Trotz des Wärmeeinbruchs in der zweiten Hälfte des Monats zählte Skiausrüstung zu den erfreulichen Erscheinungen bei den Intersportlern. Skischuhe waren der Renner der Sortimente Hartware und Sportschuhe. Alpinski, Skibrillen und -stöcke spielten ebenfalls eine positive Rolle bei Hartware, Skihosen bei Textilien. Auch Langlaufski und -schuhe waren gefragt. Bei der Bekleidung waren im Dezember Handschuhe und Funktionswäsche die Renner. Mützen und Socken waren im Textilsegment ebenfalls gefragt. Bei Hartware stand Eislaufausrüstung hoch im Kurs. Unerfreulich hingegen war, dass die wichtige Produktkategorie Jacken im Dezember auf der Verliererseite stand. Auch Hallenschuhe stießen nur auf spärliches Interesse.

Wintersportregionen im Plus

Das Hartwarensortiment hatte im vergangenen Monat mit einem Zuwachs von drei Prozent die Nase vorn. Textilien rangierten mit einem Pari-Ergebnis auf Platz 2, Sportschuhe mit einem Minus von zwei Prozent auf Position 3. Bemerkenswert an der Geschäftsentwicklung der Intersport-Mitglieder sind die regionalen Unterschiede. Die Wintersportregionen legten im vergangenen Monat überdurchschnittlich zu. Im Osten war ein Zuwachs von neun Prozent zu verzeichnen, im Südwesten betrug der Umsatzanstieg vier Prozent, im Süden noch zwei Prozent.

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