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Geht es nach Stadium, gibt es bald mehr als drei Filialen in Hamburg (Foto: Stadium)

Stadium bestätigt Expansionspläne in Hamburg

Vor zwei Jahren hatte Stadium die erste Filiale in der Hamburg Mönckebergstraße eröffnet. Es war das erste Geschäft außerhalb der skandinavischen Heimat. Jetzt hat es sich die Sportmarktkette zum Ziel gesetzt, die Nummer eins in Hamburg zu werden.

Mittlerweile gibt es zwei weitere Filialen in Hamburg, das Unternehmen zählt aktuell 70 Mitarbeiter in Deutschland. Johan Sandgren, Country Manager Deutschland, sagt, die vergangenen zwei Jahre hätten gezeigt, dass es die richtige Entscheidung war, Deutschland über Hamburg zu erschließen. Um Aufmerksamkeit für die Filialen zu generieren, hat das Familienunternehmen bislang verschiedene Kampagnen durchgeführt. Unter anderem war Lothar Matthäus Gast in einem der Stadium-Geschäfte in Hamburg, Radio Hamburg berichtete Anfang des Jahres sogar live von der Eröffnung der dritten Filiale im Phoenix Center. Weiterhin hätten eine Reihe von Promotion-Aktionen dazu, dass die Hamburger das Unternehmen „mit offenen Armen empfangen“ hätten.

Neben dem stationären Handel gewinnt eigenen Aussagen zufolge der Onlineshop an Bedeutung für das Unternehmen. Seit der Markteinführung vor einem Jahr steige die Nachfrage stetig an. Die Lieferung der bestellten Artikel zu einer der Stadium-Filialen ist kostenlos, soll die Bestellung nach Hause geschickt werden, fällt eine Liefergebühr von 4,95 Euro an. Sollte ein Produkt nicht gefallen, so kann es innerhalb eines Jahres umgetauscht werden – entweder direkt in einem der Geschäfte oder kostenlos mit DHL. Zu den Plänen von Stadium sagt Johan Sandgren: „Tatsächlich haben wir es uns zum Ziel gesetzt, die größte Sporthauskette für Sportartikel und Sportmode in Hamburg zu werden – nicht nur hinsichtlich unseres Produktangebots, sondern auch in Bezug auf die Anzahl der Filialen.”

Der Stadium-Konzern, den es seit 1987 gibt, umfasst außerdem Konzepte wie Stadium Ski, Stadium Outlet sowie die Tochterfirma Stadium Sports Camp. Der Konzern beschäftigt rund 3.200 Mitarbeiter. Stadium erzielte 2012/13 einen Umsatz von 0,7 Milliarden Euro. Das Unternehmen gehört den Brüdern Ulf und Bo Eklöf mit ihren Familien und der Ikano-Gruppe, die sich im Besitz der Familie Kamprad befindet, den Gründern von Ikea.

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