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Schöffel Lowa Onlineshop
Lowa bietet den Endverbrauchern einen Onlineshop an, der auf die Schöffel-Lowa-Stores verweist

Lowa bietet nun auch Online-Plattform

Auch der Jetzendorfer Traditions-Sportschuster Lowa kann sich auf Dauer nicht der Dynamik des sich rasant entwickelnden Onlinehandels entziehen. Daher hat das Unternehmen ein Konzept entwickelt, das der wachsenden Online-Kundennachfrage gerecht werden soll, gleichzeitig aber den stationären Fachhandel stützen soll.

Die Antwort auf diese Herausforderung sei ein auf die Schöffel-Lowa-Stores abgestimmtes B2C-Portal auf der eigenen Homepage. Bei diesem Online-Vertriebskonzept finden Endverbraucher ausgewählte Schuhe aus der Lowa-Kollektion, die sie online bestellen können. Dabei wird die Bestellung des Web-Besuchers entsprechend der Postleitzahl dem seinem Wohnort am nächsten gelegenen Schöffel-Lowa-Store zugeordnet. Hat dieser die Ware nicht am Lager, wandert die Bestellung in eine Art Online-Börse mit Zugriffsmöglichkeit für die anderen Schöffel-Lowa-Stores. Verschickt werden die Schuhe dann aus dem lokalen Lager des jeweiligen Geschäftes. Da nur ein Teil der Kollektion angeboten wird, ist zudem sichergestellt, dass die Ware immer in den Filialen vorrätig ist.

Die Schöffel-Lowa-Stores in Deutschland werden überwiegend von selbstständigen Sportfachhändlern als Franchise-Geschäfte betrieben. Voraussetzung für die Teilnahme am B2C-Online-Konzept ist eine entsprechende Größe der jeweiligen Stores, die selbstverständlich über ein darauf abgestimmtes Lager verfügen müssen. Denn die Abwicklung läuft ausschließlich über die Fachgeschäfte. „Lowa selbst stellt nur die Plattform zur Verfügung. Es geht uns darum, zu zeigen, wie man auf hochwertige und persönliche Art Lowa im Netz verkaufen kann“, stellt Lowa Deutschland-Verkaufsleiter Matthias Wanner klar, der auch einräumt, dass man damit völliges Neuland betrete.

Nach Ansicht des Schuhherstellers können die Schöffel-Lowa-Stores damit sowohl ihre Online-Kompetenz als auch ihre Stärke als stationäres Fachgeschäft ausspielen: Zum einen erhält der Kunde schnell das von ihm gewünschte Modell. Zum anderen bekommen die Kunden das Angebot, sich im Geschäft individuell beraten zu lassen oder bei Bedarf die Schuhe vor Ort umzutauschen oder zurück zu geben. Somit ergebe sich die Gelegenheit zu persönlichen Kontakten und Folgegesprächen auch mit Onlinekunden, ist sich Lowa sicher. Eine gute Möglichkeit, um Zusatzgeschäfte zu generieren und die Kundenbindung zu verbessern – und letztendlich einen neuen Kunden zu generieren.

Bei Lowa sieht man in diesem Angebot eine Ergänzung zu dem B2B-Angebot lowa@home und der Telefonberatung für Endverbraucher mit Verweis auf den stationären Fachhandel. Denn dort funktioniere der Transfer des Kunden vom Hersteller zum Händler bereits sehr gut. „Wir haben einfach gesehen, dass die Konsumenten sich einen Weg wünschen, wo sie direkt online ihre Lowa-Schuhe kaufen können. Wir denken, dass wir mit diesem Konzept einen gangbaren Weg gefunden haben, mit dem wir als Hersteller, aber auch unsere Partner aus dem Schuh- und Sportfachhandel gut leben können“, kommentiert Wanner diesen Schritt.  

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