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Die Outdoorumsätze der Sport 2000-Mitglieder sind im ersten Halbjahr 2014 um 3,2 Prozent gestiegen

Sport 2000: „Outdoor ist stabil“

Die Warengruppe Outdoor zeigt sich bei Sport 2000 auch im 1. Halbjahr 2014 weiterhin stabil, sagt Geschäftsführer Andreas Rudolf anlässlich der OutDoor.

„Momentan verliert Outdoor im Vergleich zum Vorjahr nicht“ so das Fazit des Managers. Im Gegenteil: Die Mitlieder des Verbands hätten in den ersten sechs Monaten 2014 ihre Outdoorerlöse um 3,2 Prozent steigern können. Vor allem die Warengruppe Schuhe sorge für erfreuliche Umsatzzahlen. „Hier gibt es tolle innovative Marken und Modelle“,  zeigt sich Rudolf begeistert. Auch das Segment Hartware, insbesondere Rucksäcke und Schlafsäcke, entwickele sich erfreulich. Für den Sport 2000-Chef ein „Beweis, dass man sich sehr wohl weiterhin draußen bewegt.“ Auch der Gesamtumsatz der Sport 2000-Händler im ersten Halbjahr sei gewachsen, um 3,6 Prozent im Jahresvergleich.  

Jacken leiden  

Das Segment Textil hingegen leide weiterhin ‒ insbesondere treffe es Jacken mit einem Minus von neun Prozent. „Hier haben wir uns von anderen Marktteilnehmern und auch von Textiliten die Butter vom Brot nehmen lassen und haben eindeutig Trends und Entwicklungen verschlafen beziehungsweise zu spät realisiert, diagnostiziert Rudolf.   Die vermeintlich großen Marken seien in ihrem Angebot gleichbleibend und zeigten sich auch weiterhin wenig innovativ. Vor allem die Spezialisten sorgten künftig mit modischen und sehr sportlichen Kollektionen für frischen Wind in der Branche. „Vor allem Firmen, die spitz sind, die anders und auch besser sind, die eher klein und selektiv bleiben wollen und bei denen Qualität vor Wachstum geht, haben sich toll entwickelt. Fjallräven und Deuter sind nur zwei Beispiele dafür, dass Größe nicht alles ist“,  führt Rudolf aus.    

Trend Multifunktionalität    

Als Trend zeichnet sich laut Rudolf das Thema Multifunktionalität ab: Outdoorbekleidung wird zunehmend auch in anderen Erlebnisbereichen einsetzbar. „Angesprochen wird hier der Outdoor-Konsument, der auch gelegentlich bei Biking, Trailrunning oder Fitness/Wellness aktiv wird“, konkretisiert der Sport 2000-Geschäftsführer. Technisch hochentwickelte und ausschließlich für den Outdoor-Kunden produzierte Kollektionen würden vor allem um multifunktionale Teile ergänzt, die breiter einsetzbar seien.      

„Green&Fair“-Kampagne    

Unter der Führung der Sport 2000 International begönnen sechs Länder, darunter auch Deutschland, im Herbst 2015 die Nachhaltigkeitskampagne unter dem Motto „Please wear Green&Fair“. „Gemeinsam mit führenden Marken der Outdoorindustrie und dem Umweltlabel Bluesign werden durch die Initiative nachhaltige Produkte aus dem Outdoorsegment für Konsumenten auf einen Blick sichtbar gemacht.“ Sport 2000 International ist laut Rudolf die erste Händlergruppe, die bei dieser Initiative mit dem Umweltlabel Bluesign zusammenarbeitet. Das Zertifizierungsunternehmen mit Sitz in der Schweiz bewertet und optimiert die Produktionsabläufe in der Textilveredelung. Der Geschäftsführer: „Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Minimierung der Belastung von Mensch und Umwelt und der Optimierung der Ressourceneffizienz entlang der gesamten textilen Herstellungskette.“  

Aufmerksamkeit erzeugen

Zahlreiche namhafte Marken seien bereits Partner von Bluesign Technologies und stellten umweltfreundliche Outdoorbekleidung her. „Die Kampagne „Green&Fair“ soll den Endkonsumenten in bewusst positiv emotionalisierender Art und Weise auf das Thema „Nachhaltigkeit“ aufmerksam machen.“ Die Initiative umfasst neben der Visualisierung der nachhaltigen Produkte am PoS mittels Soft-Shop-Konzepten,  Broschüren und Displays auch klassische  Werbemaßnahmen, in denen die teilnehmenden Outdoor-Marken besondere Berücksichtigung fänden.      

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