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In den ersten sechs Monaten 2014 haben die Intersportler ihre Erlöse um vier Prozent gesteigert

Intersport: vier Prozent Umsatzplus

Outdoor, Running und Teamsport haben das Jahr der Intersportler nach einem schwierigen Start aktuell erfolgreich gestaltet. Nach dem ersten halben Jahr 2014 haben die Mitglieder der Heilbronner Verbundgruppe einen Umsatzzuwachs von vier Prozent verbucht.

Dieses Halbjahresergebnis teilten die Intersport-Vorstände Klaus Jost und Kim Roether auf der Pressekonferenz zur OutDoor-Messe in Friedrichshafen mit. Das Geschäft von Intersport Deutschland habe sich im Vergleich zum Vorjahr wie erwartet positiv entwickelt. „Das gute Ergebnis der ersten sechs Monate freut uns ganz besonders, weil der ausgebliebene Winter zu Beginn des Jahres unsere Mitglieder vor große Herausforderungen gestellt hat. Die Trendwende ist uns im Frühjahr gelungen und wird jetzt durch den Sondereffekt der Fußball- WM weiter befeuert. Hier verzeichnen wir aktuell die geplanten Steigerungen im Bereich Teamsport“, erklärte Jost. Für das gesamte Kalenderjahr 2014 rechnen die Vorstände damit, das positive Umsatzergebnis am Ende bestätigen zu können.

Teamsport profitiert von WM

Garanten für die erfolgreiche Zwischenbilanz seien bislang vor allem die Segmente Outdoor, Running und Teamsport gewesen. Ohne echten Winter haben die Konsumenten verstärkt nach Warengruppen gesucht, die Ersatzbedarfe in der Natur abseits der Skipiste abdeckten. „Nachgefragt wurden insbesondere multifunktionelle Wanderausrüstung, Running-Schuhe und Funwheel-Artikel.“ So konnten sich die Bereiche Outdoor mit plus vier Prozent und Running mit plus 22 Prozent gegenüber 2013 deutlich steigern. Jost ergänzte: „Freizeiterlebnisse an der frischen Luft werden immer wichtiger für den zunehmend gesundheitsbewussten Kunden. Stichwort ausgeglichene Work-Life-Balance. Darüber hinaus habe Intersport als offizieller Fifa-Partner der WM in Brasilien profitiert. „Trikots, Bälle und Fanartikel haben sich überproportional gut verkauft.“ Im Juni habe Intersport die Teamsportumsätze im Jahresvergleich mehr als verdoppeln können. Das gesamte Segment Teamsport legte um 32 Prozent zu.

Intersport Austria

Die neue Organisationsstruktur der Intersport Austria sei im April vorgestellt und eingeführt worden. Schwerpunkte seien Marketing und Vertrieb, Mitgliederbetreuung, Operations sowie Produkt und Retail. Inzwischen habe das neue Leitungsteam um Geschäftsführer Mathias Boenke erste Weichen gestellt. Der Zusammenschluss der deutschen und österreichischen Intersport erfolgt nach einem Sechs- Phasen-Plan und soll bis 2016 abgeschlossen sein. Durch die gemeinsame Nutzung von Systemen und die Übernahme von Best- Practice-Verfahren werde der langfristige wirtschaftliche Erfolg sichergestellt, erklärte Roether. „Wir arbeiten intensiv daran, in der ersten Phase zunächst eine einheitliche IT-Infrastruktur und Systemlandschaft herzustellen. Darauf aufbauend werden wir bis Anfang 2015 die Bestellprozesse und das Ordermanagement soweit zusammenführen, dass eine effiziente gemeinsame Marktbearbeitung möglich ist.“ Die aktuellen Österreich-Zahlen für die Frühjahr/ Sommer-Saison 2014 seien positiv. Intersport Austria habe um vier Prozent gestiegene Umsätze für März bis Juni im Jahresvergleich gemeldet. Aufgelaufen liegen die Verkäufe im Kalenderjahr 2014 noch ein Prozent unter den Vergleichszahlen von 2013. „Gerade an den starken Rent-Standorten in den beliebten Wintersport- Regionen hat sich der schneearme Winter zum Saisonende signifikant bemerkbar gemacht.“ Die beiden Vorstände gehen davon aus, dass die Umsätze in Österreich am Ende des Jahres knapp über dem Vorjahr liegen werden.

Warenwirtschaft weiterentwickeln

Die Intersport-Gruppe mit ihren Mitgliedern erfolgreich in die Zukunft zu führen, sei ein wichtiges strategisches Ziel der Unternehmenszentrale in Heilbronn, unterstrich Roether. „Intersport arbeitet derzeit an der Weiterentwicklung der Warenwirtschaftslösung Intersys, die länderübergreifend ausgerollt und auf die individuellen Anforderungen ihrer Händler zugeschnitten werden soll.“ Darüber hinaus habe der Verband inzwischen über 100 Energieberatungen in Mitgliedshäuser durchgeführt und will künftig jährlich bis zu 29 Prozent der Energiekosten und 40 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen einsparen.

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