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Intersport: Nasser Juli beschert Outdoorjacken ein Comeback

  • 09.08.2011
  • Handel
  • sport+mode-Redaktion

(Ast) Wie wichtig doch das Wetter für den Sportfachhandel ist. Der Juli, der alles andere als ein Sommermonat war, beflügelte den Absatz von Outdoorjacken bei den Intersportlern. Überwiegend nass und kühl präsentierte sich der vergangene Monat, schützende Funktionsbekleidung stand dementsprechend ganz oben auf den Einkaufslisten der Sportler.

Wie wichtig doch das Wetter für den Sportfachhandel ist. Der Juli, der alles andere als ein Sommermonat war, beflügelte den Absatz von Outdoorjacken bei den Intersportlern. Überwiegend nass und kühl präsentierte sich der vergangene Monat, schützende Funktionsbekleidung stand dementsprechend ganz oben auf den Einkaufslisten der Sportler.

Regenbekleidung generierte wegen des schlechten Wetters ebenfalls hohe Umsätze. Im Textilsegment waren im Juli außerdem Fleecejacken sowie lange Sport- und Wanderhosen bei den Kunden sehr beliebt. Das gesamte Bade- und Wassersportsegment hingegen ging im Regen unter. Negativer Ausreißer bei Textilien war Badebekleidung, bei Hartware und Schuhen litten Badeschuhe und Wassersportartikel besonders. Auch Trekkingsandalen wurden von den Sportlern weitgehend ignoriert.

Running läuft und läuft...

Das Thema Running hingegen bereitet den Intersport-Mitglieder dauerhaft Freude in diesem Jahr. Im Juli waren Laufschuhe der Renner bei Hartwaren und Schuhen. Bereits im April und Juni rangierten Runningmodelle ganz oben in der Intersport-Verkaufsliste. Im Juli erwirtschafteten die Mitglieder der Heilbronner Verbundgruppe auch mit Berg- und Wanderschuhen attraktive Erlöse. Power Balance-Bänder gingen ebenfalls erfreulich oft über die Ladentheke. Auch für das Training daheim haben Sportler nachgelegt. Die Intersportler verkauften eine beachtliche Zahl an Fitnessgeräten im Juli. Auch Sporttaschen spülten hohe Umsätze in die Kassen der Fachhändler.

Gespaltener Monatsverlauf

Der Juli hatte zwei Gesichter: In der ersten Monatshälfte verbuchten die Intersportler noch ein Umsatzminus im Jahresvergleich. Dies war eine Folge des WM-Effekts 2010. Im Vorjahresmonat hatten die Fachhändler stark von diesem Großereignis profitiert. Die letzten beiden Juliwochen hingegen bescherten den Mitgliedern der Verbundgruppe deutliche Pluszahlen dank Outdoor, Running und Multisport.

Schuhe im Plus

An der Spitze der Sortimente marschierten im Juli Schuhe: Hier stand bei den Intersportlern ein Zuwachs von vier Prozent in den Büchern. Textilien verloren im Jahresvergleich fünf Prozent, Hartware gab neun Prozent ab. Die Gesamterlöse der Intersportler lagen um drei Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Allerdings waren die Vorgaben sehr hoch. Der Juli 2010 hatte den Intersportlern ein beeindruckendes Erlösplus von elf Prozent beschert.

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