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Munich Fabric Start empfängt 16.550 Besucher

  • 08.09.2010
  • Handel
  • sport+mode-Redaktion

(jn) Mit einem neuen Besucherrekord ist die Munich Fabric Start in München zu Ende gegangen. An den drei Messetagen kamen 16.550 Besucher ins MOC – ein Plus von elf Prozent gegenüber September 2009.

Mit einem neuen Besucherrekord ist die Munich Fabric Start in München zu Ende gegangen. An den drei Messetagen kamen 16.550 Besucher ins MOC – ein Plus von elf Prozent gegenüber September 2009.

Bei der 29. Auflage der internationalen Textilmesse informierten sich die Besucher über die Trends zum Winter 2011/12. Messeleiter Sebastian Klinder führte die gute Messestimmung und die gestiegenen Besucherzahlen auf die verbesserte weltwirtschaftliche Konjunktur zurück. Die überwiegende Mehrheit der 780 Aussteller verzeichne seit Jahresanfang deutlich höhere Umsätze als noch vor einem Jahr. Die Unternehmen erwarten auch zur Wintersaison 2011 weitere Zuwächse. „Einziger Wermutstropfen sind die deutlich gestiegenen Rohstoffpreise von Wolle und Baumwolle bis hin zu Alpaka oder Lammfell. Zudem hat die große Preissensibilität bei Konfektion und Handel den Preisdruck auf die Vorstufe noch einmal erhöht“, erklärt Klinder.

Volumen ohne Gewicht

Auf gute Resonanz stießen laut Messeleitung die neuen Projekte Eco Village und Blue Zone. Im Eco Village trafen die Fachbesucher auf Zertifizierer und Non-Profit-Organisationen, unter anderem das Institut für Marktökologie IMO, die Fair Wear Foundation, Organic Exchange und die Bluesign Technologies AG. Die Denimmesse Blue Zone präsentierte sich mit neuer Aufteilung und verkürzter Laufzeit auf zwei Tage.

Ein Thema der Stoffneuheiten war „Volumen ohne Gewicht“, zum Beispiel volumige Wollen, die aber leicht im Gewicht sind. Loden und andere gewalkte und gewaschene Wollen seien erfolgreich, ebenso Mischungen wie Wolle/Seide oder Baumwolle/Lyocell, heißt es von der Messe. Jeansstoffe präsentierten sich entweder schlicht und hochelastisch oder in Used-Optikt. Bei den Drucken seien florale Motive in jeglicher Form angesagt, aber auch futuristische Fotoprints. Die junge Sportwear greife vor allem Knallfarben und Hightech-Gewebe auf.

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