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Wöhrl muss vier Häuser schließen (Foto: Screenshot woehrl.de)

Rudolf Wöhrl AG schließt vier Filialen

Die Rudolf Wöhrl AG in Nürnberg wird im Zuge ihrer Restrukturierung vier der insgesamt 34 Standorte schließen. Dies haben Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, nachdem zuvor der Gläubigerausschuss einstimmig zugestimmt hatte. 146 Mitarbeiter sind betroffen.

Die von der Schließung betroffenen Standorte befinden sich in Nürnberg-Langwasser, im Münchner Einkaufscenter PEP, in Roth und in Berlin, Potsdamer Platz. Bei diesen Filialen sei selbst durch gezielte Maßnahmen eine nachhaltige Profitabilität nicht zu erreichen, heißt es aus Nürnberg. Die betroffenen Geschäfte beschäftigen insgesamt 146 Mitarbeiter von bundesweit knapp 2.000 Beschäftigten der gesamten Wöhrl-Gruppe und umfassen eine Verkaufsfläche von rund 13.700 Quadratmetern. Diese Mitarbeiter werden sukzessive in den kommenden Wochen ihre Kündigung erhalten. Zugleich räume ihnen der Konzern eigenen Aussagen zufolge die Möglichkeit ein, sich auf freie Stellen in benachbarten Filialen zu bewerben. Die Schließungen sollen im Laufe der kommenden sechs Monate erfolgen.

Die Wöhrl-Gruppe wird ungeachtet des laufenden Schutzschirmverfahrens in die Modernisierung ihres Filialnetzes investieren. Sie will ihre Verkaufsflächen attraktiver gestalten, um den Kunden ein interessantes Einkaufserlebnis bieten zu können. In Kürze wird Wöhrl damit beginnen, den Flagshipstore in Nürnberg sowie die Filialen in Würzburg, Passau, Weiden, Straubing, Landshut, Schweinfurt und Regensburg zu modernisieren.

Die Schließungen sind ein wesentlicher Bestandteil der Restrukturierung der Rudolf Wöhrl AG, die zusammen mit der Tochtergesellschaft Rudolf Wöhrl, das Haus der Markenkleidung GmbH & Co. KG, Nürnberg, am 6. September 2016 die Eröffnung des Schutzschirmverfahrens nach §270b Insolvenzordnung beantragt hatte, sport+mode berichtete. Der Vorstand hat nun bis Ende November Zeit, einen Sanierungsplan auszuarbeiten. Ziel sei es, die Wöhrl-Gruppe als Ganzes zu erhalten und nachhaltig in die Profitabilität zurückzuführen. Dazu wird international mit Nachdruck nach einem geeigneten Investor gesucht.

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