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Nomis übergeht den Händler

  • 04.05.2009
  • Handel
  • sport+mode-Redaktion

(jal) Schlechte Nachrichten für den Händler kommen aus der Nomis-Zentrale. Mit über 50 Fahrzeugen weltweit – davon 25 allein in Deutschland – bringt Sportartikelhersteller Nomis seine Fußballschuhe direkt zum Kunden auf den Fußballplatz.

Schlechte Nachrichten für den Händler kommen aus der Nomis-Zentrale. Mit über 50 Fahrzeugen weltweit – davon 25 allein in Deutschland – bringt Sportartikelhersteller Nomis seine Fußballschuhe direkt zum Kunden auf den Fußballplatz.

Das Unternehmen mit Hauptsitz im schweizerischen Zug wählt diesen Vertriebsweg bewusst, um dem Kunden die Möglichkeit zu geben, den Schuh vor Ort zu testen. „Mit diesem Konzept wollen wir unsere potenziellen Kunden dort ansprechen, wo sie das Produkt umfassend testen können“, sagt Nomis-Gründer Simon Skirrow.

Mitarbeiter des Unternehmens fahren Trainingsplätze und Spielfelder an, wo Interessierte nach einer genauen Fußanalyse über 100 Schuhpaare kostenlos testen und auf Wunsch direkt kaufen können. 25 so genannter Mobile Boot Rooms sind seit August 2008 in zahlreichen Bundesländern unterwegs. Das Direktvertriebskonzept wird mit Fahrzeugen eines großen deutschen Autokonzerns unterstützt. Diese Autos werden nach einem speziellen Umbau als mobiler Verkaufsraum genutzt.

Nomis wurde 2003 in Australien von Simon Skirrow, ehemaliger Vizepräsident von Adidas, gegründet.

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