Sport 2000 geht in die Kooperationsoffensive. Über das Partnerkonzept Freetail sprach spomo mit Geschäftsführer Andreas Rudolf.
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Auf der heute gestarteten Euobike hat der Verband des Deutschen Zweiradhandels (VDZ) die neuesten Zahlen zum Radmarkt veröffentlicht: Demnach erzielen die Unternehmen des Fahrradeinzelhandels einen Umsatz von rund 3,3 Milliarden Euro im Jahr.
Die Umsätze verteilen sich mit zirka 54 Prozent auf Fahrräder und 46 Prozent auf Fahrradzubehör und Service. Der Marktanteil des traditionellen Fachhandels liegt wertmäßig bei 75 Prozent. Dies liege daran, dass über den Fachhandel vor allem die hochpreisigen Sortimente laufen, erklärt Thomas Kunz, VDZ-Geschäftsführer. Auch der steigende Umsatzanteil von E-Bikes trage zu diesem Ergebnis bei. Mengenmäßig liegt der Absatzanteil des Fachhandels bei 68 Prozent. Andere Vertriebswege sind SB-Warenhäuser, Versandhandel/Internet und Discounter.
Der Durchschnittspreis bei Fahrrädern stieg von 386 Euro im Jahr 2008 auf 446 Euro im Jahr 2009. Laut VDZ konnte sich der Fahrradfachhandel in 2009 von der allgemein schleppenden Einzelhandelskonjunktur absetzen. Er erzielte ein nominales Umsatzplus von sechs Prozent, heißt es. Für das erste Halbjahr 2010 geht Kunz von einem Umsatz auf Vorjahresniveau aus. Als auffällig bezeichnet er die sehr unterschiedliche Einschätzung der Geschäftslage innerhalb der Branche: „Es deutet sich an, dass viele Unternehmen deutliche Umsatzzuwächse erzielen, viele aber auch deutliche Umsatzrückgänge verzeichnen“, sagt Kunz.
Der Ausblick des VDZ fällt positiv aus: Hohe Kosten für Mobilität und die anhaltende Diskussion um Ökologie und Klimaschutz haben das Fahrrad zu einem Baustein von Mobilität werden lassen. Weiterhin gewinnt das E-Bike an Bedeutung und könnte zu einer großen Chance für den Fachhandel werden.
(31.08.10)