
32 Handel+Verkauf sportϩmode 14Ϫ2011 müsse auf engstem Raum und unter Zeit- druck mit den unterschiedlichsten Men- schen zurecht kommen. Jeder gute Flugbe- gleiter habe seinen Job verinnerlicht. Aber auch äußerliche Dinge wie das Benutzen ei- nes Deos gehöre zu einem guten Verkäufer. Johanning: „Der Kunde verlässt das Ge- schäft immer mit einem gewissen Eindruck. Und den bilden sie sich aufgrund der Quali- tät des Verkäufers.“ Alexander Kneschke gewinnt Je länger das Finale dauerte, desto aufgereg- ter wurden die 38 Teilnehmer. Der Grund war der letzte Abend, an dem traditionell die Siegerehrung stattfand. Doch bevor es so- weit war,brachte Speedhiking-Experte Bernd Schäufle den Teilnehmern die neue Art des schnellen Wanderns, das Speedhiking, in Theorie und Praxis näher. Sichtlich ausgepo- wert, aber nicht unzufrieden mit Schäufles Lehrstunden, kehrten die Teilnehmer am frü- hen Abend ins Hotel zurück. Nach einem festlichen Abendessen griff vds- Präsident Werner Haizmann zum Mikrofon, um der Veranstaltung mit der Siegerehrung das verdiente, festliche Ende zu verleihen. Haiz- mann dankte in erster Linie den Industriepart- nern, ohne die es den vds-Super-Cup nicht ge- ben würde. Im Besonderen galt sein Dank der Firma Schöffel,die in diesem Jahr die Softshell- jacken für alle Teilnehmer sponserten. Es folg- te der Dank an sein treues vds-Team: Lothar Jo- hanning, Karin Höcker, Uschi Albers. Auch die sport+mode, die den Wettbewerb Jahr für Jahr redaktionell begleitet, erwähnte der Präsident mit lobenden Worten. Was folgte, war der all- jährliche Höhepunkt des vds-Super-Cups: die Nennung der drei besten Sportartikelfachver- käufer Deutschlands. Es siegte in diesem Jahr Alexander Kneschke vom Sport 2000-Partner Sporthaus Robert Hübner aus Darmstadt vor Michael Kenner (Intersport Profimarkt, Hall- stadt) und Sven Damm von der Sportpoint Handels GmbH aus Günthersdorf. Ihnen über- reichte Werner Haizmann je einen Pokal und den dazugehörigen Gewinnerscheck. Die Tat- sache, dass drei männliche Kollegen auf den vordersten Plätzen landeten, ist wohl auch hier wieder ein Zufall. Zuguterletzt suchte der vds als Zeichen des Dankes per Los einen Gewinner unter den 14 In- dustriepartnern. Es ging um nicht weniger als ein Wochenende im „Hotel am Badersee“ direkt amFußederZugspitze.DerglücklicheGewinner warTilmann Baum von der Firma Polar.Die rest- liche Nacht war geprägt von lauter Musik, tan- zenden Teilnehmern und – endlich mal – keinen Verkaufsgesprächen. Man munkelt, der letzte Finalist schlüpfte ins Bett,da war es bereits hell. Ein Resumee Am besten kann man wohl die Idee des vds- Super-Cups erklären, wenn man die Aussage einer anderen Teilnehmerin wiedergibt, die den vierten Platz belegte. 90 Prozent der Pro- dukte und der Marken, so sagt sie, gebe es gar nicht in dem „sehr kleinen“ Geschäft, in dem sie arbeite. Deswegen hat sie sich nach eige- ner Aussage „teilweise schwer getan“ mit den Trainingscomputern oder den Heimfitness- geräten. „Trotzdem – ich nehme sehr viel mit, auch wenn ich das Wissen um manche Produk- te eigentlich nicht brauche“, blickt sie zurück. Das Finale in Grainau bei Garmisch-Parten- kirchen war ein voller Erfolg. Die Sportfach verkäufer kamen aufgeregt, weil sie alle ge- winnen wollten. Die Industriepartner hinge- gen verstanden es wieder einmal, den ambiti- onierten Finalisten die Nervosität zu nehmen. Und der vds präsentierte sich in gewohnter Weise als hervorragender Organisator der Veranstaltung und als zusammenfügendes Element von Industrie und Handel. Es waren konzentrierte, von fachlichen Unterhaltungen geprägte Tage, an denen selbstverständlich der Spaß nicht zu kurz kam. Das nächste Finale des vds-Super-Cups findet im nächsten Jahr vom 21. bis 24. Oktober statt. jal Mark Seng, Marketingleiter bei Polar, erklärt den Teilnehmern ausführlich seine Computer und das, was zu einem erfolgreichen Verkaufsgespräch sonst noch dazu gehört Die schriftliche Prüfung fand unter der Aufsicht von Uschi Albers (li.) und Hauptorganisatorin Karin Höcker vom vds statt v.l.n.r.: Andreas Stowasser (spomo), Richard Schott, Key Account Manager bei Arena, und vds-Vizepräsident Lothar Johanning tauschen sich über die Branche aus Der Super-Cup ist eine tolle Sache, ich nehme sehr viel mit nach Hause. Eine Finalistin