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Sport + Mode Nr. 14 Oktober 2011

14Ϫ2011 sportϩmode Handel+Verkauf 31 (Bikewear), Reebok (Toning-Schuhe) und Arena (Swimwear). Keine Werbeveranstaltung Wichtig war und ist dem vds, dass die Indus- triepartner nicht ihre Firma in den Mittel- punkt rückten. Vielmehr ist die Idee des Su- per-Cups,Sportfachverkäuferngrundlegende Dinge zu vermitteln. Der Zusatzverkauf zum Beispiel. Wie generiere ich noch mehr Um- satz? Berät der Fachverkäufer den Kunden in Sachen Tischtennisschläger und kommt es zum Verkauf, sollte er zumindest ein Pflegespray oder eine Schutzhülle für den Schläger anbieten. Außerdem zählten Körperhaltung, Blickkon- takt, Interesse am Kunden mit entsprechen- der Gesprächsführung. All diese und noch viel mehr Punkte bewerteten die Industrie- partner anhand eines Zehn-Punkte-Systems. Um einen Eindruck vom Können der Finalis- ten zu bekommen, schlüpften die Industrie- partner, die im „Hotel am Badersee“ eine Mi- ni-Ispo inklusive Stand veranstalteten, in die Rolle des Kunden. Der Sportfachverkäufer musste dann in einem achtminütigen Ge- spräch den Markenvertreter von dessen Pro- dukt überzeugen. Außerdem stand natürlich wieder die 90-minütige schriftliche Prüfung auf dem straffen Programm der Finalisten. vds-Super-Cup als Werbemittel Es gab in der Vergangenheit Fälle, da durften Sportfachverkäufer nicht am vds-Super-Cup teilnehmen, weil es der Chef nicht wollte. Zu wenig Personal im Geschäft, hieß es dann oft. Oder aber die Teilnehmer durften zum Finale, wenn diese dafür privaten Urlaub ein- reichten. Dafür hat ein Verkäufer der Augs- burger Sport Scheck-Filiale kein Verständnis und erzählt: „Eigentlich fand zeitgleich eine interne Schulung bei uns im Haus statt, aber stattdessen schickte mich mein Chef hier- her.“ Eben weil sein Chef voll hinter dem vds- Super-Cup stehe und es für eine „sehr sinn- volle Sache“ halte. Zudem kommuniziere man das offensiv im Geschäft – zu Werbe- zwecken. Insgesamt zehn Sport Scheck-Teil- nehmer qualifizierten sich in diesem Jahr für das Finale an der Zugspitze. Auch „die Indus- trie“ erkannte das als Qualitätsbeweis an. Janda beispielsweise sagt: „Die scheinen da echt fit zu sein beim Scheck.“ Übrigens waren es acht männliche und zwei weibliche Scheck-Verkäufer. Sicherheit bringt Umsatz Das Bild, das sich die Industriepartner von dem Schulungswettbewerb gemacht haben, fasst Super-Cup-Urgestein Janda wie folgt zusammen: „Es ist die Nähe zum Handel, die diese Veranstaltung so einzigartig macht. Diesen Informationsaustausch zwischen uns, den Herstellern, und unseren Partnern, dem Sportfachhandel, gibt es sonst in dieser Form nicht.“ Die intensive, dreitägige Schu- lung, die er unter das Motto „Wissen ist Macht“ stellt, diene in erster Linie dazu, dem Verkäufer Sicherheit vor dem Endkunden zu vermitteln. Habe der Verkäufer ein gewisses Selbstbewusstsein, so fühle sich der End- verbraucher gut aufgehoben, so dass die Chance steige, Umsatz zu machen. Selbstbewusst und kompetent Genau das war auch das Thema der rund zweistündigen Schulung vom Erfinder des Super-Cups Lothar Johanning. Er begann sie mit einem Zitat vom chinesischen Philoso- phen Konfuzius, der sagte: „Wenn man ein Leben lang glücklich sein will, muss man sei- nen Beruf lieben.“ Ein Sportfachverkäufer habe einen äußerst attraktiven Beruf: Er habe mit „tollen Produkten“ zu tun und mit Menschen, die sich für „Artikel interessieren, um ihre Freizeit angenehmer zu gestalten.“ Wichtigste Voraussetzung für einen guten Verkäufer sei das Selbstbewusstein, gepaart mit der notwendigen Kompetenz. Wichtig dabei ist, den Kunden zu akzeptieren, wie er ist. Um sich seiner selbst bewusst zu werden, sollte man sich den Beruf des Flugbegleiters vor Augen halten, riet Johanning. Dieser Der Austausch zwischen Industrie und Handel macht den Super-Cup so wertvoll. Martin Janda, Teva vds-Präsident Werner Haizmann bedankte sich bei allen Teilnehmern Die 38 Finalisten in den von Schöffel gesponserten Jacken Die Sportfachverkäufer hörten zu, notier- ten und lernten von den 14 Industriepart- ner – hier bei Andy Herrlinger von Deuter