Intersport: Wetter drückt Umsatz um sieben Prozent auf 2,7 Milliarden Euro

Gegen den Wettergott war kein Kraut gewachsen. Der klimatische Verlauf des vergangenen Jahres trübte auch die Bilanzen der Intersportler. Auf einer Pressekonferenz im Rahmen der Ispo teilten die Vorstände der Verbundgruppe mit, dass die Erlöse der Mitglieder im Jahr 2011 um 7,4 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro gesunken sind.

Der gesamte Sportmarkt in Deutschland habe rund vier Prozent auf etwa 7,6 Milliarden Euro verloren. Für das laufende Jahr geben sich die Intersport-Manager allerdings zuversichtlich. Die sportlichen Großveranstaltungen im Jahr 2012 würden der Branche Impulse geben. „Die Fußball-EM in Polen und der Ukraine sowie die Olympischen Spiele werden sich positiv auf die Geschäfte der Händler auswirken“, prognostizierte Vorstand Klaus Jost. Außerdem sei die Lust der Menschen ungebrochen, sich in freier Natur zu bewegen.

Wachstum von mindestens drei Prozent 2012

Für das laufende Jahr rechnen die Intersport-Vorstände deswegen damit, dass die Umsätze der Mitglieder um mindestens drei Prozent wachsen. Die Verbundgruppe will weiter auf Wintersportartikel setzen und das Angebot weiter pflegen und ausbauen. Dieses Sortiment zähle zur Intersport-DNA, begründeten die Vorstände den Ansatz. Die im Januar gestartete erste Orderrunde für die Saison Herbst/Winter 2012/13 sei zwar „ein hartes Stück Arbeit gewesen“, habe sich aber mit vorsichtigem Optimismus und erfreulichem Ergebnis in die strategische Planung eingefügt.

(29.01.12)

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